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1965-1989

Sr. Augusta Kunz kam 1965 ins RCH, um die Funktion des Betriebs der 2 bestehenden Theater zu übernehmen. Einige Monate später bat Sr. Sigeburg um eine Versetzung nach Oshikuku, da sie in einer richtigen Missionsstation dienen wollte. Der Flügel des Krankenhauses, in dem die Schwestern einige Zimmer hatten, wurde 1966 in einen Krankenflügel umgewandelt.

1966 kam auch Sr.Marita Haarmann, die 9 Monate blieb und dann nach Pretoria ging, um Hebamme zu studieren. 1968 kehrte sie aus der Republik Südafrika zurück, wo sie als verantwortliche Schwester die Oberstation übernahm.

Sr. Marita wurde im April 1969 nach Oshikuku geschickt, wo sie 20 Jahre lang diente, um im Dezember 1989 zurückzukehren. Sr. Oranna kam im April 1972 in Windhoek an.

Etwa Mitte der 70er Jahre kam der erste Defibrillator in Namibia zum Einsatz, der von RCH gekauft wurde. Im selben Jahr wurde die seit den Anfangsjahren bestehende Wäscherei mit neuen Geräten aufgerüstet. 1975 kaufte Sr.Berlindis einen großen Autoklaven. Es brauchte ein eigenes Gebäude und einen eigenen Kessel, aber es war eine große Verbesserung gegenüber dem kleinen Autoklaven im damaligen Theater.

1977 ordnete der Bischof an, das Krankenhaus für alle ohne Rassenschranken zu öffnen. So gehörte die Rassentrennung im römisch-katholischen Krankenhaus praktisch der Vergangenheit an. 1981 brachte mit der Installation des ersten EKG-Monitors eine neue Ära der Technologie ins Krankenhaus. Im Dezember 1981 verließ Sr. Berlindis das Krankenhaus. Sie war 72 und ihre Gesundheit gab nach. Ein ganzer Bereich der Krankengeschichte war zu Ende.

Im Jahr 1982 wurde Namibia von einer schrecklichen Dürre heimgesucht, und aus diesem Grund wurde das römisch-katholische Krankenhaus zum "Massenverbraucher" von Wasser erklärt und dem Krankenhaus wurden ernsthafte Einschränkungen auferlegt. Wasser musste nach Möglichkeit wiederverwendet werden, und Badewasser wurde verwendet, um die Gärten zu erhalten, Toilettenspülungen wurden "veredelt", damit weniger Wasser verbraucht wurde usw. Dies war in der Tat eine schwierige Zeit und dauerte bis zur nächsten Regenzeit.

Seit 1960 sollten drei Jahrzehnte vergehen, bis eine erneute gründliche Renovierung erfolgen sollte. Es mussten Veränderungen vorgenommen werden, und schon bald – innerhalb weniger Jahre – geschah etwas. Die Verwaltung nahm einige kleine Patientenzimmer ein; Theater kaufte einen kleinen Autoklav für eine schnelle Sterilisation.

Das Krankenhaus wuchs weiter und die beiden Theater erwiesen sich als zu wenig für die Arbeitsbelastung. Nach langen Diskussionen mit dem Erzbischof und seinem Rat wurde 1987 die Genehmigung zum Bau von zwei weiteren Theatern erteilt. Einer wurde mit einer Lamina-Flow-Klimaanlage gebaut, um für den Gelenkersatz bereit zu sein. Das Krankenhaus erhielt nun auch einen Lagerraum im Untergeschoss. Jetzt war Platz für Wäsche, Autoklav und auch ein Gas-Sterilisator wurde hinzugefügt.  

Die letzte Bauphase begann 1988 mit dem Bau von 2 weiteren Theatern. Die Theater wurden im Juni 1989 übergeben.